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Mamma MRT
Neben der Mammographie und dem Ultraschall der Brust ist die MRT eine wichtige ergänzende Methode bei bestimmten Fragestellungen und wird von der gesetzlichen Krankenversicherung bei folgenden Indikationen übernommen: 1. Ausschluß eines Rezidivs bei Zustand nach Mammakarzinom 2. Karzinomsuche in der Brust bei positivem (von einem Tumor befallenen) axillären Lymphknoten Darüberhinaus ist sie sinnvoll bei:
- Patientinnen, die ein gesichertes Mammakarzinom haben, operiert werden sollen und bei denen weitere Herde ausgeschlossen werden sollen, die im Mammogramm und im Ultraschall nicht sichtbar sind.
- Patientinnen, die eine Chemotherapie beim Mammakarzinom erhalten und der Erfolg der Chemotherapie kontrolliert werden soll.
- Mammographisch und im Ultraschall nicht abzuklärenden Befunden.
- Patientinnen mit Prothesen zum Ausschluss einer Prothesenruptur.
Noch in der Diskussion ist die Methode bei genetischer Belastung.
Wir haben seit 1994 Erfahrungen in der Mamma-MRT. Als Mitglied des Brustzentrums des Helios Klinikums Bad Saarow arbeiten wir eng mit hoch spezialisierten Kollegen in der radiologischen, gynäkologischen und pathologischen Diagnostik zusammen. Es erfolgt ein ständiger Erfahrungsaustausch über die untersuchten Patientinnen.